Canima
Powerful Dog Coaching

Philosophie

CANIMA steht für die Begriffe CANI (Hund) und ANIMA (Seele). 

Für mich bedeutet das, den Hund nicht isoliert zu betrachten, sondern als soziales Lebewesen mit
Persönlichkeit,Emotionen,Erfahrungen,Bedürfnissen und genetischen Veranlagungen. 

Deshalb geht es in meinem Coaching nie nur um den Hund. Es geht immer auch um den Menschen an seiner Seite. Denn Hunde leben nicht losgelöst von uns. Sie reagieren auf unsere Entscheidungen, unsere Klarheit, unsere Unsicherheiten und auf die Strukturen, die wir ihnen im Alltag bieten.

Meine Philosphie als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin in Siegen basiert auf einem ganzheitlichen Blick auf Mensch und Hund. Verhalten entsteht nie zufällig.Hinter jedem Verhalten steckt ein Grund.

Menschliche Anforderungen versus genetische Realität

Viele Probleme entstehen nicht, weil der Hund „falsch“ ist, sondern weil wir häufig vergessen, wer da eigentlich vor uns steht. Ein Herdenschutzhund wurde über Generationen darauf selektiert, eigenständig Entscheidungen zu treffen und sein Territorium zu bewachen.Ein Hütehund wurde gezüchtet, um Bewegungen wahrzunehmen und zu kontrollieren.Ein Jagdhund bringt andere Veranlagungen mit als ein Gesellschafts- oder Begleithund.
Trotzdem erwarten wir oft von allen Hunden das Gleiche.

Der Kangal soll entspannt über den Wochenmarkt laufen.
Der Hütehund soll niemals kontrollieren.
Der Jagdhund soll Wild ignorieren.
Der Tierschutzhund soll jedem Menschen und jedem Hund sofort vertrauen.

Doch Hunde sind Individuen.Genetik, Charakter, Lernerfahrungen und Umweltbedingungen beeinflussen Verhalten maßgeblich. Deshalb funktionieren pauschale Lösungen und Schema-F-Hundetraining nicht bei jedem Hund. Für mich beginnt gutes Hundetraining damit, den Hund zu verstehen, bevor wir versuchen, ihn zu verändern.
Orientierung statt Kontrolle. Viele Hunde übernehmen im Alltag Verantwortung, die sie eigentlich gar nicht tragen sollten.

Sie kontrollieren Besucher, kommentieren Hundebegegnungen, beobachten ständig ihre Umgebung, reagieren auf jedes Geräusch oder treffen eigenständig Entscheidungen.Nicht, weil sie dominant sind.Nicht, weil sie ihren Menschen kontrollieren möchten.
Sondern oft, weil ihnen Orientierung, Verbindlichkeit und klare Zuständigkeiten fehlen.

Deshalb arbeite ich nicht ausschließlich an einzelnen Symptomen.
Mein Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, in dem der Hund Verantwortung wieder abgeben kann. Denn je klarer der Mensch führt, desto weniger muss der Hund übernehmen.

Hunde kommunizieren überwiegend über Körpersprache, Energie und soziale Signale. Wir Menschen hingegen neigen dazu, sehr viel zu reden, zu erklären und zu diskutieren. Dabei verstehen Hunde oft nicht unsere Worte, sondern das, was wir tatsächlich ausstrahlen.

Deshalb lege ich großen Wert auf eine klare, faire und verständliche Kommunikation.

Dazu gehören für mich:

  • Orientierung und Verbindlichkeit
  • Ruhe und Regulation
  • klare Regeln und Grenzen
  • Lob und Bestätigung
  • Körpersprache und Präsenz
  • Vertrauen und Sicherheit

Grenzen sind für mich dabei kein Gegensatz zu Beziehung.
Im Gegenteil. Eine gute Beziehung entsteht dort, wo Kommunikation verständlich ist und beide Seiten wissen, woran sie sind.Jeder Hund ist ein individuelles Puzzle.

Es gibt nicht den einen Trainingsweg.

Jeder Hund bringt seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen und seine eigene Genetik mit.

Auch jeder Mensch bringt seine eigenen Stärken, Unsicherheiten, Erwartungen und Lebensumstände mit.Deshalb betrachte ich jedes Mensch-Hund-Team individuell. Es ist wie ein großes Puzzle, das aus vielen einzelnen Teilen besteht:

- Körpersprache.
- Genetik.
- Alltag.
- Erziehung.
- Emotionen.
- Kommunikation.
- Beziehung.
- Verantwortung.
- Umwelt.
- Persönlichkeit.

Erst wenn wir die einzelnen Puzzleteile verstehen, ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.

Genau dabei möchte ich euch begleiten.

Kein Schnickschnack. Kein Schema F. Nur klare Führung & echte Verbindung.














 


 
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